09.04.2012

Empfehlungen                              
 
Aufsätze, Bestimmungsschlüssel, Diskussionen



Rothmaler Exkursionsflora Band  4
Korrekturen, Ergänzungen, Diskussionsforum   

das Programm  zum  Lesen von
PDF-Dateien gibt es hier


Hans Reichert:
"Gibt es Nachweise von Rosa caryophyllacea Besser in Deutschland?"
   Ein Diskussionsbeitrag

Bestimmungshilfen


„Taxonomic literature“, die wichtigste botanische Bibliographie mit 7 Haupt- und 8 Supplementbänden aus den Jahren 1976-2009, ist seit Ende 2011 frei online über die Biodiversity Heritage Library (BHL) verfügbar http://www.biodiversitylibrary.org/item/103414.

    

 Version 3 der online zugänglichen Florenliste von Deutschland

Deutscher Naturschutzpreis 2012 -  Aufruf zur Teilnahme


Die Unterscheidung von Arenaria leptoclados und Arenaria serpyllifolia anhand von Fruchtmerkmalen
Von Hans Reichert


Polygonaceae – Bestimmungsschlüssel der in Deutschland und angrenzenden Regionen wachsenden Knöterichgewächse (Rolf Wißkirchen)


Orobanche-Wiki von Holger Uhlich

Pressemitteilung: Arbeitsgemeinschaft „Flora von Bayern“ in München gegründet


Subskriptionsangebot

Der Verlag Fines Mundi plant einen Faksimile-Reprint der Oberhessischen Flora von Christian Heldmann, Marburg 1837: Garthe, X + 415 Seiten.  

Heldmann (1808–1866) hat in Marburg Medizin studiert (sein Lehrer in Botanik war Wenderoth), 1832 promoviert und sich 1836 in Selters (Wetterau) niedergelassen,
wo er als Arzt, Landwirt und Politiker tätig war. Auch seine botanischen Interessen verfolgte er weiter. Für das Florengebiet, Wetterau, mittleres Lahntal und Vogelsberg,
hat er viele Neufunde notiert und in ein durchschossenes Handexemplar seiner Flora handschriftlich ergänzt. Unter anderem ist er der Entdecker von Cirsium heterophyllum im
Hohen Vogelsberg. Die Nachträge wurden von Karl Peter Buttler und Uwe Raabe erfasst und bearbeitet und werden zusammen mit biographischen Informationen zu Heldmann
dem Reprint als eigener Textteil von etwa 130 Seiten beigefügt. Der bibliophil ausgestatteter Faksimile-Reprint wird auf einem schönen alterungsbeständigen und säurefreien
Werkdruckpapier gedruckt, das den Originaleindruck am Besten wiedergibt, und als robuste Bibliotheksversion in Ganzleinen mit Rückengoldprägung gebunden. 

Der reguläre Preis wird 49,50 Euro betragen. Für einen Zeitraum bis zum 31 6. 2011 wird ein Subskriptionspreis von 43,80 Euro gewährt.
Auf Wunsch kann auch zu einem Aufpreis von 4 Euro die dekorative Sammlervariante in Pariser Marmor geliefert werden.

Subskription bei:

Fines Mundi, Johannisstrasse 27, 66111 Saarbrücken
Tel : 0049 0681 9603690
Fax : 0049 0681 9603699
E- Mail : info@fines-mundi.de
Home : www.fines-mundi.de


Carex Europaea – Subskription
Name of the book: Carex Europaea.
Author: Jacob Koopman, born in Holland, living in Poland.
Hard cover.
Manuscript: 505 pages a4, exclusive of the photos.
In the back of the book: 76 pages with on each 6 full colour photos, offered by 45 photographers all over Europe.
Contents: all Accepted Names, all Accepted names for Hybrids, all hybrids with only their hybrid formula, all synonyms, distribution in Europe per country,
distribution worldwide in general, chromosome numbers, some details, e.g. etymology.
Meant to be a reference work for anybody working in the field of Botany, Nature management etc.
Cost of the book: according to the German publisher: about 120-140 euro. The 462 photos, 76 pages with each six, makes the book relatively expensive.
But compared with other books of this kind I think it's a realistic price.

How to pre-order: just send an email to Jacob Koopman: jackoopman(at)e-cho.pl and tell how many copies you would like to order.


Bot:Map -  Programm zum Kartieren mit  iPhone

"Bot:Map ist ein professionelles Werkzeug zur Kartierung von Pflanzen mit dem iPhone.

- Durch den GPS-Empfänger des iPhones werden die Koordinaten des Fundorts automatisch ermittelt.
- Für jeden Fund können Sie neben der Position noch weitere Parameter festhalten, z.B. die Anzahl der Exemplare oder das Geschlecht einer Pflanze.
- Jeden Fundort können Sie sich sofort auf einer Karte anzeigen zu lassen.
- Zur Weiterverarbeitung in anderen Datenbanken können Sie Ihre Daten in den Formaten CSV und Simple Darwin Core exportieren.
  Sie entscheiden dabei, ob Sie Ihre Exkursion mit einer E-Mail, über einen Browser in Ihrem lokalen Netzwerk oder über iTunes auf Ihren Computer übertragen. 

Bot:Map umfasst drei Editionen:

- Edition GEFD enthält über 5.400 wissenschaftliche Namen und Synonyme und basiert auf der Liste der Gefäßpflanzen Deutschlands,
 die von Karl Peter Buttler und Ralf Hand für die GEFD herausgegeben wurde.
- Edition Catalogue of Life 2010 enthält über 540.000 wissenschaftliche Namen und Synonyme.
  Diese Edition basiert auf den botanischen Daten des von Species 2000 und ITIS herausgegebenen Catalogue of Life.
  Akzeptierte wissenschaftliche Namen werden als solche gekennzeichnet. Zur genauen Identifizierung wird für jede Pflanze ihre Life Science Id (lsid) gespeichert.

- Edition LUBW beinhaltet über 16.000 wissenschaftliche Namen und Synonyme sowie etwa 7.000 deutsche Namen Höherer Pflanzen, Farne, Moose, Flechten,
  Algen und Pilze in Baden-Württemberg. Sie basiert auf dem Artenerfassungsprogramm der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg.

 Weitere Informationen finden Sie unter www.botmap.de. Mitglieder der GEFD können Bot:Map direkt beim Autor Martin Seifert kostenfrei beziehen.
Bitte schicken Sie dazu eine E-Mail an admin@botmap.de 


TK25-Quadranten bundesweit ermitteln

Im Naturgucker-Portal lassen sich über die Menü-Punkte Gebiete/TK25-Blätter alle Messtischblattquadranten bundesweit ermitteln.
Auf der Karte dann einen der Türme pro Bundesland anklicken.

http://www.naturgucker.de/natur.dll/EXEC

Sammlung von Online-Schlüsseln – Mitarbeit erwünscht.

Arbeit zu Brombeerforschern von Heinrich E. Weber

Ein Tipp für den Zugang zu digitalisierter historischer Literatur

Mit der Google-Buchsuche findet man häufig Titel, zu denen zwar
bibliographische Daten anzeigt werden, die aber nicht betrachtet oder
herunterladen werden können. Das betrifft auch viele botanische Werke, bei
denen urheberrechtliche Einschränkungen längst erloschen sind. Es ist
hilfreich zu wissen, dass viele dieser Bücher, die man als Webbenutzer in
Europa nicht sehen kann, in den USA sehr wohl frei zugänglich sind. DieHintergründe
erläutert eine spezielle Seite in Wikisource mit dem Titel "Google Book Search"
Dort erfährt man unter anderem im Abschnitt "Nutzung eines US-Proxys" , wie auch
Digitalisate betrachtet und herunterladen werden können, die außerhalb der USA gesperrt sind.
Bei Büchern, bei denen die urheberrechtlichen Einschränkungen abgelaufen sind, und die nur
aufgrund undurchschaubarer Entscheidungen seitens Google gesperrt sind,
beispielsweise bei einer Flora von 1880, ist das Herunterladen unter Nutzung
eines solchen Proxy-Servers vollkommen unbedenklich.

Gerwin Kasperek, 23.12.2009

Die Brombeerflora von Mecklenburg-Vorpommern“


Literaturdatenbank

Die Bestimmung der kleinen Lepidium- (Kresse-) Arten ruderaler Standorte
Hans Reichert
 

Die neuen Verbreitungskarten für
die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs
sind fertig und ab sofort auf der
Homepage unter
www.flora.naturkundemuseum-bw.de einsehbar.
 

Bestimmungshilfe mit Bildern von Rudolf Höcker zu
Geum urbanum, Geum rivale und deren Bastard.

Im Rahmen des von AHLMER und SCHEUERER im Beiheft 8 (S.201-207) dargestellten Projekts der
Fortführung der Floristischen Kartierung Bayerns finden Sie in
www.bayernflora.de seit kurzem alle
Verbreitungskarten für Bayern , direkt aus der Datenbank generiert
und mit guter Differenzierung der Status- und Zeitraumangaben. In der Bildern finden Sie bereits alle
Herbarbelege der "Flora Exsiccata Bavaria" (weitere in Vorbereitung) und eine schnell zunehmende Zahl von
Fotos, auch kritischer Sippen, zum Beispiel der Gattung Sorbus. Auch die regionalisierte Rote Liste der
Farn- und Blütenpflanzen Bayerns ist bereits eingearbeitet. Die Seite wird in nächster Zeit vielfältig ausgebaut werden.

Peter Schönfelder

24.03.2007

 
Im Internet ist die Dissertation von Stefan Huck über Meum athamanthicum online verfügbar
(http://kluedo.ub.uni-kl.de/volltexte/2006/1964/pdf/Dissertation_Huck.pdf)

26.01.2007  Dr. Günter Matzke-Hajek    


 Abhandlung über Rubus , Bestimmungshilfen

Michael Hohla beschreibt in einem reich bebilderten Artikel die Bedeutung von Gärtnereien und Baumschulen für die Einführung von Neophyten in Österreich. Thlaspi alliaceum beispielsweise zählt zu den Spezialitäten dieser Lebensräume. In diesem Zusammenhang sei noch auf Heft 27(3) der in Linz erscheinenden oberösterreichischen Zeitschrift hingewiesen, in dem derselbe Autor eine ausführliche Einführung in die Flora der Maisäcker gibt. Fast alle charakteristischen Arten sind mit Farbfotos illustriert, darunter etliche bisher selten abgebildete Neuzuwanderer der letzten Jahre.
Baumschulen

Maisäcker

Thomas Gregor , 10.04.2006


Verwildernde Crocus-Arten
PowerPoint - Präsentation

als PDF- Datei

 

 

Band 31(6) der Gorteria (März 2006)  - Bestimmungschlüssel der Carex- flava- Gruppe

Ruud van der Meijden und Wout Holverda führen die offenbar unendliche Geschichte der Carex-flava-Gruppe weiter. Nach neuen Erkenntnissen sind für die Bestimmung Ligula und Stiellänge der männlichen Ähren wichtiger als Größe und Form der Schläuche. Carex demissa wird als Carex oederi subsp. oedocarpa benannt, Carex viridula als C. oederi s.str. In Holland sind noch 2 Populationen von Carex lepidocarpa und eine von Carex flava × lepidocarpa bekannt;
Carex flava
ist etwas häufiger und auch zu Neuansiedlungen in der Lage. Die Autoren präsentieren folgenden Schlüssel:

Ligula des obersten Stängelblattes höher als breit, stumpf oder etwas spitz. Stiel der männlichen Ähre 2–7 mm und Schläuche 4–6 mm lang. Die Blätter erreichen meist mehr als 2/3 der Pflanzenhöhe. … Carex flava

Ligula des obersten Stängelblattes viel breiter als hoch, abgerundet. Stiel der männlichen Ähre länger als 10 mm oder kürzer, Schläuche 2–4 mm. Die Blätter erreichen meist weniger als 2/3 der Pflanzenhöhe. … siehe unten

Schläuche 4–5 mm lang. Schnäbel wenigstens bei den untersten Blüten deutlich abgespreizt. ….. Carex lepidocarpa

Schläuche 2,5–4 mm lang. Schnäbel gerade oder schwach abgespreizt. … Carex oederi subsp. oedocarpa und C. oederi subsp. oederi.

24. März 2006, Thomas Gregor


Grundsätzliches zum Thema „Autochthone Pflanzen“

Dr. W. Zahlheimer mit Dr. F. Schuhwerk, Stand März 2006


Rothmaler Exkursionsflora Band 4

Korrekturen, Ergänzungen, Diskussionsforum


Vorläufiger Bestimmungsschlüssel für die Euphorbia-esula-Gruppe

Von Hans Reichert wurde nach Düring (2004), Hegi (1966), Henker (1978), Herrmann (1956), Jauzein (1995), Lambinon & al. (2004), Rich & Jermy (1998) und mündlichen Hinweisen von Heinz Henker (Neukloster/Mecklenburg) ein vorläufiger Bestimmungsschlüssel zur Unterscheidung von Euphorbia esula, Euphorbia pseudovirgata und Euphorbia virgata (waldsteinii) zusammengestellt. Der Schlüssel ist zur Erprobung empfohlen,
 Kommentare an den Autor sind erwünscht ( reichert-trier@t-online.de ).  

  Thomas Gregor, 31. 12. 2005
pdf-Datei Euphorbia-Schlüssel